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LandKulturHof Klein Trebbow

Die SoLaWi Klein Trebbow ist eine kleine Revolution. Für eine ökologische, faire und soziale Landwirtschaft. Und gegen Monokulturen, Massentierhaltung und industrielle Landwirtschaft.

Unsere solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) liegt inmitten der wunderschönen mecklenburgischen Seenlandschaft ca. 100 km nördlich von Berlin. Wir stellen unsere vielfältigen und mit viel Liebe produzierten Lebensmittel (Gemüse, Schafmilchprodukte und Fleisch) direkt für 100 Haushalte her. Ohne Zwischenhändler, ohne Supermarkt, ohne lange Transportwege und ohne Verschwendung.

Damit unser Hof nun weiter bestehen kann, müssen wir das Land, auf dem wir wirtschaften, langfristig sichern.

Mit Deiner Beteiligung können konkret 33 Hektar Ackerflächen und Wiesen gekauft werden.
 
Mach mit,

  • ... werde Miteigentümer*in der SoLaWi Trebbow und zeichne Genossenschaftsanteile an der Kulturland eG!
  • ... und/oder werde Mitbauer und abonniere einen SoLaWi-Anteil für Gemüse, Fleisch und/oder Milchprodukte für die Saison 2019!

Wir freuen uns sehr, dieses aufregende Vorhaben mit Dir gemeinsam zu beschreiten.

Worum es geht

Seit Ausbruch der Weltfinanzkrise 2008 fliesst immer mehr Spekulationsgeld von außerlandwirtschaftlichen Investoren in Äcker, Grünland und Wald als sicheren Hafen für ihre Geldanlage. Als Folge haben sich die landwirtschaftlichen Bodenpreise in Deutschland alleine in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt.
 
Heutige Hofübernahmen sind so häufig mit jahrzehntelanger Verschuldung verbunden oder finanziell untragbar. Obwohl Nachwuchs an motivierten, kompetenten Menschen in der Landwirtschaft vorhanden wäre, verfügen diese nicht über das notwendige Kapital, um Höfe und Land zu übernehmen. Bestehende Höfe stehen in einem unaufhörlichen finanziellen Überlebenskampf. Die Folge davon ist, dass immer weniger Menschen mit immer größeren Maschinen immer größere Flächen bewirtschaften. Soziale und ökologische Gedanken finden in dieser Art der Landwirtschaft keinen Platz.
 
Wenn Bauern sich selbst, ihre Tiere und Pflanzen und den Boden ausbeuten müssen, dann zahlen wir alle den Preis dafür, denn Landwirtschaft ist Gemeingut. Unser aller Gesundheit, individuell und als Gesellschaft, hängt daran, dass wir heute und für Generationen eine gesunde, vielfältige und handwerkliche Landwirtschaft betreiben.
 
Um der Spekulation mit landwirtschaftlichem Land Einhalt zu gebieten, wurde die Kulturland-Genossenschaft ins Leben gerufen. Über die Kulturland eG können KundInnen, BürgerInnen und Freunde gemeinschaftlich Eigentümer von Boden werden. Dieser Boden wird so dem Spekulationsmarkt entzogen und langfristig an ökologisch wirtschaftende und regional eingebundene Betriebe verpachtet.

2000 Quadratmeter für eine gesunde Ernährung

Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung braucht jeder von uns 2.000 qm Landwirtschaftsfläche. Wäre es nicht schön zu wissen, was dort passiert, wer das Land bewirtschaftet, wie damit umgegangen wird?
Die Kulturland-Genossenschaft ermöglicht es Ihnen, für Ihre 2000 Quadratmeter – oder weniger, oder mehr – reale Verantwortung zu übernehmen. Ein Genossenschaftsanteil kostet 500 Euro und sichert so 500 qm langfristig für die SoLaWi Trebbow.

Unsere Situation

Die gesamte Fläche, welche die SoLaWi Trebbow bewirtschaftet, umfasst etwa 50 Hektar Acker- und Weideland. Davon gehören 17 ha der Familie Poland.
 
Der Eigentümer von 33 Hektaren, also einem Großteil der Flächen, hat sich nun entschieden, dass Land zu verkaufen.
 
Bisher hatte der Hof nur sehr kurzfristige Nutzungsrechte ohne Aussichten auf Fördermittel für die 33 Hektar Land. So hatten wir keine Planungssicherheit und konnten auch nicht in den langfristigen Aufbau der Bodenfruchtbarkeit auf unseren (sehr!) kargen Böden investieren.

Die gesamten Gemüsebauflächen für die SoLaWi (3 Hektar) befinden sich ebenfalls auf diesen 33 Hektar Land. Seit Januar 2018 wurde viel Zeit, Schweiß und Kapital in diese Flächen investiert, um eine vielfältige Gemüseproduktion zu ermöglichen. Falls das Land der SoLaWi Trebbow verloren geht, würde dies das Ende für den Gemüsebau auf dem Hof bedeuten. Auch der größte Teil der Rinder müsste verkauft werden. Unter diesen Voraussetzungen wäre es fraglich, ob die SoLaWi weiter bestehen könnte.  

Die Situation ist für uns natürlich dramatisch, denn wir können uns den Kauf nicht leisten. Wir (Markus, Jette und Martin) haben aber auch kein Interesse daran, dass uns das Land gehört. Wir wollen es nur langfristig und nachhaltig bewirtschaften dürfen - für die Gemeinschaft. Und wir wünschen uns, das Land in Zukunft an die nächste Generation von qualifizierten, motivierten Menschen ohne Schulden weiter zu reichen. Genau das ermöglicht die Kulturland eG.
 
Damit die Kulturland eG ihr tolles Engagement leisten kann, ist sie darauf angewiesen, dass viele Bürgerinnen und Bürger Genossenschaftsanteile zeichnen und sich an den Landkäufen beteiligen.
 
Mit Deiner Beteiligung können konkret 33 Hektar Ackerflächen und Wiesen gekauft werden.
 
Mach mit und werde MiteigentümerIn der SoLaWi Trebbow. Wir freuen uns sehr dieses aufregende Vorhaben mit Dir gemeinsam zu beschreiten

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Wer wir sind

Die SoLaWi Trebbow ist eine kleine Revolution. Für eine ökologische, faire und soziale Landwirtschaft. Und gegen Monokulturen, Massentierhaltung und industrielle Landwirtschaft. Für so eine Art der Landwirtschaft braucht es eine Gemeinschaft und wir sind unheimlich berührt und angetan von dem großen Vertrauen, der Großzügigkeit und der Geduld, die uns in der gegenwärtigen Aufbauphase unserer SoLaWi entgegengebracht wurde. Wir lieben es, eine gemeinschaftsgetragene Form der Landwirtschaft zu praktizieren und zu wissen für wen wir unsere liebevollen und mit viel Mühe hergestellten Produkte produzieren.
 
Unser Hof liegt inmitten der wunderschönen mecklenburgischen Seenlandschaft 100 km nördlich von Berlin. Im Jahr 1981 wurde der Hof von Christoph Poland übernommen, zunächst ohne große Produktionsabsichten. Schon ein Jahr später begann er im Nebenerwerb ostfriesische Milchschafe zu züchten und engagierte sich zudem im Zuchtverband dieser Rasse. Außerdem veranstaltet der Hof seit dem Jahr 1994 in der Zeit zwischen Mai und September jährlich 10 bis 12 Hofkonzerte. Die Palette der Künstler aus Jazz, Blues und Weltmusik ist sehr umfangreich.

In zweiter Generation erwuchs aus der Hobbylandwirtschaft des Vaters bei Markus Poland der Gedanke, einen im Haupterwerb geführten landwirtschaftlichen Betrieb aufbauen zu wollen. Dies jedoch gesund und langsam.

Schon während des Studiums der Agrarwirtschaft schaffte Markus sich die ersten Rinder an, pachtete Flächen dazu und baute sich eine Direktvermarktung von Gänsen, Enten und Rindfleisch auf. Nach vielen Erfahrungen in der handwerklichen Herstellung von Fleisch- und Milchprodukten stand für Markus fest, alle Produktionsabläufe von Anfang bis Ende in einer Hand zu behalten. Um die kleinbäuerlichen Strukturen und die Vielfältigkeit des Hofes jedoch aufrechterhalten zu können, entschied sich Markus mit Unterstützung von Jette Lahaine und Martin Meifert, aus dem landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb eine solidarische Landwirtschaft zu gründen.

Seit 2017 sind Markus, Jette und Martin mit Unterstützung ihrer Familien und Freunden nun mit Ideen, viel Freude und Schaffenskraft dabei, den Hof neu zu gestalten. Mit ihrer Arbeit möchte die SoLaWi Trebbow dazu beitragen, dass Menschen aus der Region wieder mehr Verantwortung und Bewusstsein über ihre Ernährung erlangen und dafür regionale Wirtschaftskreisläufe aufbauen. Dies verstehen wir als einen Schritt hin zu einer solidarischen Lebensweise, die einen Beitrag für den Erhalt der Natur als lebensfördernden Organismus leistet. Sie bewahrt die Lebensgrundlage der nachkommenden Generationen und fördert damit auch die Ernährungssicherheit in ärmeren Ländern.
 
Die Kulturland eG ist eine Gemeinschaft von Bäuerinnen und Bauern und Bürgerinnen und Bürgern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, landwirtschaftliches Land aus der Spekulation zu befreien. Mit dem Geld aller Genossinnen und Genossen erwirbt die Kulturland eG landwirtschaftliche Flächen, um sie im Sinne einer modernen „Allmende“ langfristig zu sichern und zu günstigen Konditionen an Höfe, die ökologisch wirtschaften und sich darüber hinaus sozial öffnen und bewusst in ihre Region einbinden, zu verpachten.
 
Die Kulturland eG entstand im Jahr 2014 und hat mit dem Geld ihrer GenossInnen mittlerweile 110 Hektar Land für 10 Höfe in ganz Deutschland gesichert.

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Stimmen aus der Gemeinschaft

Ute
Mein Statement

Ich möchte einen achtsamen Umgang mit Natur und die Erzeugung gesunder Lebensmittel unterstützen.

Ute
Ich bin
Kulturland Genossin
ulrike ist begeistert vom solawi-gedanken
Mein Statement

Bin begeisterte solawi-mitbäuerin und will unbedingt dazubeitragen, landwirtschaft und landwirtschaftliche flächen für landwirte und nicht für konzerne zu erhalten

ulrike wolf
Ich bin
Mitbauer
Sophie Köpke
Mein Statement

<3

Sophie Köpke
Ich bin
Mitbauer
Vivian
Mein Statement

Ökologisch, regional, saisonal- was will man mehr, um leckeres Essen auf dem Tisch zu haben und etwas Gutes zu tun. Meinen ökologischen Fußabdruck werde ich auf jeden Fall - trotz vollem Magen - verringern.

Vivian
Ich bin
Mitbauer
Heidrun Pergande
Mein Statement

“Ich war von der ersten Minute an so beeindruckt was diese drei jungen Menschen auf sdie Beine gestellt haben und mit welch einem Elan sie da ran gehen, dass ich gesagt habe  - ok, da bin ich von Anfang an dabei.”

Heidrun Pergande
Ich bin
Mitbauer
Ulrike Wolf, Portrait
Mein Statement

“Ich war immer auf der suche nach frischem Gemüse. Und das bekomme ich hier wunderbar, biomässig, alles wunderbar. Und ich unterstütze unheimlich gerne diese jungen Leute.”

Ulrike Wolf
Ich bin
Mitbauer
Detmar Krause Portrait
Mein Statement

“Beim Fleisch finde ich es noch viel wichtiger zu wissen wie die Tiere gelebt haben und wie sie geschlachtet wurden…  hier kann ich das sehen.”

Detmar Krause
Ich bin
Mitbauer
Mein Statement

Klasse Projekt - macht Lust mitzumachen und einen Beitrag zu einer bäuerlichen und ökologischeren Landwirtschaft zu leisten.

Christoph Bautz
Ich bin
Kulturland Genosse
Martin Störing Portrait
Mein Statement

“Wir sind seit beginn an dabei, weil wir von der Idee dieser SoLaWi überzeugt sind. Wir möchten gerne wissen wo die Produkte die wir verzehren als Familie her kommen.”

Martin Störing
Ich bin
Mitbauer

Termine

Hofführung mit Verköstigung, Mi 21.11. Dorfstraße 16, 17235 Klein Trebbow

Hofführung mit Verköstigung

Besuchen Sie uns auf dem Hof

Mittwoch, 21. November 2018, 10:00 - 15:00

Standort:

Address
Dorfstraße 16, 17235 Klein Trebbow

Event type
Hofführung
Event organizers:
Hofführung und Feier Kampagnen Ende, Fr. 14.12.2018 ab 14 Uhr, Dorfstraße 16, 17235 Klein Trebbow

Kampagnen-Ende: Hofführung und Feier

Zum erfolgreichen Abschluss unserer Kampagne veranstalten wir ein großes Hoffest mit leckerer Verköstigung aus eigener Produktion.

Freitag, 14. Dezember 2018, 14:00 - 22:00

Standort:

Address
Dorfstraße 16, 17235 Klein Trebbow

Event type
Filmabend
Event organizers:

Presse

Nordkurier Logo

“Eine Erzeugergemeinschaft, bei der jeder mitmachen kann, der Interesse an kleinbäuerlichen Strukturen, hochwertigen Lebensmitteln aus der Region und Umweltschutz hat.” Nordkurier, Strelitzer Zeitung 27.09.2017

Nordkurier Logo

“Wer monatlich 70 Euro zahlt, dem werden 18 Kilogramm Fleisch und Wurst vom Rind, 18 Kilogramm Fleisch und Wurst vom Schwein, drei Kilogramm Fleisch und Wurst vom Schaf garantiert und eine Ente und eine Gans sichern den Festtagsbraten.” Nordkurier, Strelitzer Zeitung 04.11.2017

Nordkurier Logo

“Das System SoLaWi funktioniert mit der Vergabe von Ernteanteilen. Eine bestimmte Anzahl von Haushalten schließt sich demnach der SoLaWi an und garantiert die Abnahme der Produkte. Für Fleisch, Molkereiprodukte und Gemüse werden diese Anteile angeboten.” Nordkurier 11.11.2017

Nordkurier Logo

“Zwei Landwirte und eine Gärtnerin wurden in Klein Trebbow zu Landwirtschaftspionieren. Sie gründen eine Form der Vertragslandwirtschaft, die es in der Region bisher nicht gibt: die Solidarische Landwirtschaft Klein Trebbow. Dabei tragen mehrere Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebes.” Nordkurier, Strelitzer Zeitung 03.01.2018

Nordkurier Logo

“Durch die verkauften Ernteanteile werden die Gehälter der Landwirte und die Kosten für Saatgut, Gerätschaften und mehr gesichert.” Nordkurier 16.01.2018

Nordkurier Logo

“Alles wird biologisch produziert. Auch die Samen kommen nur in Bioqualität zum Einsatz.” Nordkurier, Strelitzer Zeitung 06.04.2018

Blitz Zeitung Logo

“Wen der Untergang kleinbäuerlicher Existenzen nichts angeht, für wen Kreislaufwirtschaft nur am Pfandautomat ein Begriff ist oder wer mit dem Verdrängen traditioneller Obst- und Gemüsesorten durch aktuelle Hochzüchtungen kein Problem hat, der war am 23. Juni garantiert auch nicht beim Tag des offenen Trebbow-Hofes.” Blitz 03.07.18

Nordkurier Logo

“Eine Gärtnerin und zwei Landwirte haben für ihr neues Erzeugerkonzept (solidarische Landwirtschaft) viele Mitbauern gefunden.” Nordkurier 18.11.2018

Fragen und Antworten

Anteile an der Kulturland-Genossenschaft

Wie ist die Kulturland eG entstanden?

Die Kulturland eG entstand anlässlich einer konkreten Landkaufsituation am Heggelbachhof (Bodenseeregion). 15 ha betriebsnahes, langjährig bewirtschaftetes Pachtland sollten 2012 kurzfristig verkauft werden. Dies war der Anlass, nach neuen Eigentums- und Finanzierungsmodellen für solche immer wieder auftretenden Situation zu suchen. Nachdem das Land vorübergehend mit Hilfe einer Bankfinanzierung gesichert wurde, konnten wir zunächst in Zusammenarbeit mit der International Bio-Dynamic Association in Dornach eine Grundlagenstudie (download hier) erarbeiten. Hierin untersuchten wir die Situation am Bodenmarkt sowie die Erfahrungen mit verschiedenen Arten alternativer Bodeneigentumsträger aus den letzten 40 Jahren. Daraus entstanden die Grundzüge für eine neue, betriebsübergreifende Eigentums- und Finanzierungsstruktur für Landankauf, die im November 2013 als „Kulturland e.G.“ gegründet im August 2014 im Genossenschaftsregister eingetragen wurde.

Wie sind die Kündigungsfristen?

Die Genossenschaftsanteile sind nach Ablauf von 5 Jahren jährlich kündbar. Für die Auszahlung gekündigter Anteile halten wir eine Liquiditätsreserve vor. Die Auszahlung erfolgt unmittelbar nach Bestätigung des Jahresabschlusses auf der nächsten Generalversammlung; die Auszahlung von Anteilen oberhalb eines Betrages von 20.000 € kann allerdings bis zu drei Jahre ausgesetzt werden, um nicht überstürzt Land verkaufen zu müssen. Das gleiche gilt, wenn die Liquiditätsreserve ausgeschöpft sein sollte. Außerdem können Anteile jederzeit an ein anderes Mitglied übertragen werden.

Satzung der Kulturland-Genossenschaft
Die Satzung der Kulturland eG ist hier einsehbar.

Warum ist das Angebot der Genossenschaftsanteile nicht prospektpflichtig?

Als Genossenschaft unterliegt die Kulturland e.G. nicht der Prospektpflicht nach VermAnlG. Mehr Informationen findest Du hier auf der Webseite der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Warum wird keine finanzielle Rendite ausbezahlt?

Eine vielseitiger Bio-Hof kann derzeit maximal 300-400 €/ha Pacht im Jahr erwirtschaften. Alles andere würde zur Lasten der Bodenfruchtbarkeit gehen. Bei Bodenpreisen von z.B. 30.000 €/ha in Süddeutschland entspricht dies einer Verzinsung von etwa 1%. Für die Pflege der Beziehung zu den Höfen und den laufenden Betrieb der Genossenschaft rechnen wir mit 0,5 bis 1 % Verwaltungskosten, die aus der Pacht finanziert werden. Da bleibt für die Verzinsung der eG-Anteile leider kein Spielraum.

Produktive Investitionen z.B. in erneuerbare Energien können gute Zinsen erwirtschaften. Beim landwirtschaftlichen Boden, unser aller Lebensgrundlage, ist dies aufgrund der überhöhten Bodenpreise nicht der Fall. Wir müssen den Boden vielmehr schützen vor den Auswirkungen gewinnorientierter Bewirtschaftung. Dafür bietet der Boden eine höhere Wertstabilität und Sicherheit als verzinste Geldanlagen.

Wie sieht die Beitrittserklärung für Genossenschaftsanteile aus?

Du kannst ein Muster der Beitrittserklärung zur Kulturland eG auf folgendem Link ansehen und herunterladen: http://tiny.cc/BeitrittserklaerungKLG

Wer steht hinter der Kulturland eG?

Dr. Titus Bahner (Vorstand)
• Jahrgang 1960, aufgewachsen in Heidelberg, wohnt in Hitzacker/Elbe, 4 Kinder
• Studium der Agrarwissenschaften an den Universitäten Hohenheim, Corvallis/Oregon und Kiel
• 1996 Promotion in Wirtschaftswissenschaften (Dr.rer.pol.) an der Universität Witten-Herdecke
• seit 1996 selbständig mit “Projektbüro Kulturlandschaft”: Projektentwicklung und Beratung im ländlichen Raum in Norddeutschland und dem europäischen Ausland
• 2008-2011 Koordination des europäischen Netzwerkes „Forum Synergies“ zum Austausch von Praxiserfahrungen in der nachhaltigen ländlichen Entwicklung
• weitere Infos und Publikationen unter www.lebendigesland.de
 
Thomas Schmid (Vorstand)
• Jahrgang 1956, wohnt in Heggelbach / Bodensee, 2 Kinder
• Studium der Agrarwissenschaften an der Fachhochschule Nürtingen
• 1986 Kauf des Heggelbachhofes, Gründung der Hofgemeinschaft Heggelbach GbR mit M. Reyer und R. Raneburger; anfänglicher Betriebsumfang 45 ha LN, Aufbau einer Hofkäserei und Umstellung zum Demeter-Betrieb
• 2003-2009 Aufnahme von vier jungen Gesellschaftern in die Hofgemeinschaft, Erweiterung der Betriebsfläche auf 165 ha
• 2010 Zukauf von 15 ha LN des Nachbarn, Erarbeiten eines Lösungsansatzes für zukünftigen Landkauf
 
Stephan Illi (Vorstand)
• Jahrgang 1963, aufgewachsen in Kirchheim/Teck wohnt in Prien am Chiemsee, 2 erwachsene Kinder
• landwirtschaftliches Praktikum und Lehre auf 3 Betrieben
• Studium der Agrarwissenschaften FH Kassel, Abschluss Diplom-Ingenieur
• 1993-2006 Geschäftsführer Demeter Milchbauerngemeinschaft, Seeon Erzeugerberater Demeter Bayern, Kranzberg selbständige freiberufliche Beratungstätigkeit
• 2006-2013 Geschäftsführender Vorstand Demeter e.V. Darmstadt
 
Thomas Rippel (Projektmanager Crowd-Invest Kampagne)
Matthias Zaiser (Aufsichtsratsvorsitzender)
Tobias Drechsel (Aufsichtsrat)
Friedemann Elsässer (Aufsichtsrat)
Alexander Schwedeler (Aufsichtsrat)
Mehr Informationen hier: http://kulturland-eg.de/team

Welche Risiken sind mit einer Beteiligung verbunden?

Wie bei allen unternehmerischen Beteiligungen besteht auch beim Erwerb von Genossenschaftsanteilen ein wirtschaftliches Risiko.

Grundsätzlich ist das Geschäftsmodell der Kulturland e.G. auf hohe Sicherheit angelegt, da die Genossenschaft die vollständige Deckung der Geschäftsanteile durch das Anlagevermögen in Form von Grund und Boden anstrebt. Mitgliederdarlehen können grundbuchlich auf den erworbenen Flächen abgesichert werden.

Es besteht jedoch das Risiko einer Entwertung der Beteiligung, wenn das regionale Bodenpreisniveau im Umfeld der angekauften Flächen im Laufe der Jahre nachhaltig sinkt, so dass der Verkehrswert des Grund und Bodens – für den Fall eines Verkaufes – den Wert der Genossenschaftsanteile nicht mehr abdeckt. In diesem Fall können Sonderabschreibungen auf den Bodenwert nötig sein, die durch Beschluss der Generalversammlung auf die Geschäftsanteile umgelegt werden können, so dass diese im Wert gemindert werden.

Dies entspricht dem Risiko, das man trägt, wenn man selbst ein Grundstück oder eine Immobilie kaufen würde. Bei einem späteren Verkauf ist ein Wertverlust möglich. Die Genossenschaft achtet vor diesem Hintergrund darauf, Boden nur zu angemessenen Preisen zu kaufen, und beobachtet regelmäßig die Wertentwicklung der Bodenpreise anhand der regional erhobenen Bodenrichtwerte.

Wenn der Bodenwert steigt, wird ein eventueller Veräußerungsgewinn laut Satzung nicht an die Genossen verteilt, sondern zur Unterstützung weiterer Höfe in neues Land investiert.
Satzungsgemäß haften die Genossenschaftsmitglieder für Verluste der Genossenschaft nur bis zur Höhe ihrer Einlage. Es besteht keine Nachschusspflicht.

Kann ich mich auch mit einer Spende beteiligen?

Der Aufbau der Kulturland-Genossenschaft kann auch durch eine Schenkung (Spende oder Zustiftung) unterstützt werden.

Die eG selbst ist nicht gemeinnützig. Daher kooperieren wir zur dauerhaften Sicherung von Ökoflächen mit örtlichen gemeinnützigen Trägern und der Schweisfurth Stiftung in München. Über diesen Weg sind steuerlich abzugsfähige Zuwendungen möglich, die wir im Rahmen gemeinschaftlicher Projekte für den Ankauf landwirtschaftlicher Flächen einsetzen können.

Genossenschaftsanteile können auch zu einem späteren Zeitpunkt oder testamentarisch in eine steuerlich absetzbare Zuwendung umgewandelt werden. Die Schenkung ermöglicht uns, Flächen dauerhaft für den regionalen Biolandbau zu sichern ("Landfreikauf").

Wenn Du Deine Spenden nicht steuerlich absetzt, kannst Du auch direkt an die Genossenschaft spenden. Diese Spenden haben eine starke Multiplikatorwirkung, denn sie ergänzen die aus Einrittsgelder und Pacht zur Verfügung stehenden Mittel für unsere Grundstruktur, die besonders in der aktuellen Aufbauzeit ein begrenzender Faktor sind.

In unserem Merkblatt für Spenden und Zustiftungen findest Du Einzelheiten und die nötigen Kontonummern.

 

SoLaWi Mitgliedschaft

Wie lange dauert eine Mitgliedschaft?

Wer Interesse an unserer SoLaWi hat und Mitbauer werden möchte, geht mit dem Verein eine Kooperationsvereinbarung ein. Die Mitgliedschaft beträgt 1 Jahr und beginnt am 01. Januar 2019. Ein späterer Einstieg ist nicht vorgesehen. Ausnahmen erfolgen nur nach Absprache mit Erzeugern und Mitbauern.

Was ist eine solidarische/gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft (SoLaWi)?

Wir und Du, Du und Deine Familie, Du und Deine Freunde und alle die Lust auf natürliche und regionale Erzeugnisse haben, gehen in Zukunft weniger in den Supermarkt.

Bei der solidarischen Landwirtschaft bezahlen Verbraucher nicht die einzelnen Erzeugnisse, sondern sie tragen über einen monatlich festen Beitrag gemeinsam die Kosten des landwirtschaftlichen Betriebs. Der Hof hat dadurch ein gesichertes Einkommen und Planungssicherheit.

Produzenten und Verbraucher begegnen sich so direkt und werden zu einer Gemeinschaft. Verbraucher werden zu Mitbauern und erhalten im Gegenzug Einblick und Einfluss auf die Produktion und der Hof kann unabhängig von Marktbedingungen die Landwirtschaft nachhaltig und fruchtbar gestalten.

 

Welche Produkte bietet der Hof an?

GEMÜSE

Angepasst an unsere Bodenverhältnisse und an die Wünsche unserer Mitbauern ernten wir:
Blatt- und Feingemüse:
Sommersalate (Hirschhorn, Batavia, Rucola, Rubinette, Kopfsalat)
Wintersalate (Feldsalat, Postelein)
Spinat                
Grüne Bohnen (Busch- und Stangenbohnen)
Zucker- und Markerbsen
 
Kräuter und Gewürze:
Schnittlauch                  
Pfefferkraut
Basilikum
 
Wurzel- und Knollengemüse:
Kartoffeln (Finka, Freya, Talent, Granola, Adretta, Laura)
Radiesschen
Kohlrabi
Möhren
Rote Beete
Topinambur
Sellerie
 
Zwiebelgemüse:
Zwiebeln (weiße und rote)
Knoblauch
 
Fruchtgemüse:
Zucchini
Kürbis (Hokkaido)
Tomaten (4 Sorten)
Gurken (Minigurke, Landgurke)
 
Kohlgemüse:
Blumenkohl
Weißkraut
Rotkohl
Rosenkohl            

MILCHPRODUKTE vom ostfriesischen Milchschaf

Joghurt
Verschiedene Schnitt- und Hartkäsesorten
Rohmilch
Frischkäse

FLEISCH

Rindfleisch   (Hackfleisch, Kochfleisch, Braten, Rouladen, Steak, Filet, etc)
Schweinefleisch (Hackfleisch, Braten, Krustenbraten, Kotelett, Schnitzel, Filet, etc)
Lammfleisch (Festtagsbraten zu Ostern und in der Vorweihnachtszeit)
Gänse und Enten (Festtagsbraten zu Weihnachten )
Fleischerzeugnisse (Bratwurst, Blutwurst, Leberwurst, Knacker, Salami, Schinken, Speck, etc.)

 

Muss ich am Hof mitarbeiten?

Nein. Jeder kann, keiner muss. Unsere Mitbäurerinnen und Mitbauern sind jedoch herzlich zu Arbeitseinsätzen an sogenannten “Mitmachtagen” eingeladen. Weiterhin kann die SoLaWi durch Sachspenden, bei der Organisation von Veranstaltungen oder durch ein Ehrenamt unterstützt werden.

Wo kann ich meine Bestellung abholen?

Derzeit werden die Ernteanteile immer Freitag in der Zeit von 13 bis 18 Uhr auf dem Hof in Klein Trebbow  abgeholt. Hier ist Zeit für Gespräche mit den Erzeugern. Viele nutzen aber auch die Gelegenheit für ein erfrischendes Bad im Kluger See.

Langfristig planen wir die Einrichtung von selbstverwalteten Depots in den umliegenden Städten, um die Fahrtwege für unsere Mitbauern so gering wie möglich zu halten.

Wie lange dauert eine Mitgliedschaft?

Wer Interesse an unserer SoLaWi hat und Mitbauer werden möchte, geht mit dem Verein eine Kooperationsvereinbarung ein. Die Mitgliedschaft beträgt 1 Jahr und beginnt am 01. Januar 2019. Ein späterer Einstieg ist nicht vorgesehen. Ausnahmen erfolgen nur nach Absprache mit Erzeugern und Mitbauern.

Bei besonderen Gründen wie Umzug oder falls Du ein neues Mitglied wirbst, kannst du auch in der laufenden Saison austreten.

Wie viel kostet eine Mitgliedschaft?

Im Sinne der solidarischen Landwirtschaft bezahlst Du mit Deinem monatlichen Beitrag nicht die einzelnen Produkte, sondern die landwirtschaftliche Tätigkeit an sich und gewährleistest damit, dass alle am Hof eine Planungssicherheit haben und so wirtschaften können, dass es allen Beteiligten - dem Boden, den Pflanzen, den Tieren und den Menschen - gegenüber fair und ehrlich ist.

Ernteanteile
Fleisch - 70 Euro pro Monat
Hierfür sind übers Jahr 18 Kilogramm Fleisch und Wurst vom Rind, 18 Kilogramm Fleisch und Wurst vom Schwein, 3 Kilogramm Fleisch und Wurst vom Schaf eingeplant. Eine Ente und eine Gans sichern den Festtagsbraten.
 
Milchprodukte (Mopro) - 34 Euro pro Monat
Aufgrund der Lämmeraufzucht mit der Muttermilch und einer nicht zu weit ausgedehnten Laktationszeit werden Frischmilchprodukte und Schnittkäse hauptsächlich von April bis September verteilt. In den Wintermonaten werden die länger gereiften Hartkäse vergeben.
 
Gemüse - 60 Euro pro Monat
Im ersten Jahr hat der Aufbau des Gemüseackers Vorrang. Vorgesehen ist eine ganzjährige wöchentliche Versorgung mit mindestens fünf verschieden Gemüsearten. In diesem Jahr können wir dies für ein halbes Jahr realisieren.
 
Wir vergeben nur ganze Ernteanteile. Mitbauern, die den Wunsch haben halbe Ernteanteile zu erwerben, können sich gerne an uns wenden. Wir würden die Mitbauern einander vermitteln. Also kontaktiere uns gerne.

 

LandKulturHof Klein Trebbow

Kann sich Deutschland oder gar die Welt mit so einer Art der Landwirtschaft überhaupt ernähren?

Zwei Drittel der Ackerfläche Deutschlands wird heute für die Produktion von Biogas und Futtermittel für Tiere gebraucht. Lediglich ein Drittel wird genutzt, um direkt Nahrungsmittel für Menschen zu produzieren. Dazu kommt, dass in der konventionellen Produktion mehr als ein Drittel der Nahrungsmittel auf dem Feld liegen gelassen werden, weil diese nicht den Standards der industriellen Nahrungsmittelkette entsprechen. Dies ist eine enorme Vergeudung von wertvollen Nahrungsmitteln.

Die SoLaWi Trebbow hingegen produziert direkt für ihre Mitbauern, die gerne auch mal eine krumme Gurke essen.

Berechnungen von anderen biologisch wirtschaftenden SoLaWis haben klar gezeigt, dass, obwohl die Mengenerträge pro Hektar weit niedriger sind als jene der konventionellen Produktion, trotzdem mehr Menschen ernährt werden könnten, wenn die gesamte Landwirtschaft auf diese Art und Weise produzieren würde. Für eine genaue Berechnung siehe hier: https://www.luzernenhof.de/de.

Weltweit produzieren über 500 Million Kleinbauern immer noch 80% der Nahrungsmittel weltweit. der Weltbevölkerung, darum wird der kleinbäuerlichen Landwirtschaft ein hoher Stellenwert gegeben, auch im Weltagrarbericht der Vereinten Nationen.¹
Auf der anderen Seite werden weltweit über 90% des Sojas und über 50% des Getreides als Tierfutter angebaut, wertvolles Ackerland wird mit hochwertigen Pflanzen bestellt, die dann verfüttert werden, um mit einem Bruchteil der Kalorien vom Menschen gegessen zu werden.
Und nicht zuletzt: aktuell werden Lebensmittel für etwas 12 milliarden Menschen produziert, durch unser Wirtschaftssystem landet davon sehr viel auf dem Müll.

¹ "The State of Food and Agriculture 2014 | FAO | Food and Agriculture ...." http://www.fao.org/publications/sofa/2014/en/. Accessed 17 Sep. 2018.

Wie sind die gesamten Eigentumsverhältnisse am Hof geregelt?

Die gesamte Fläche, die der Hof bewirtschaftet, umfasst 50 Hektar Wiesen und Äcker.
Die Familie Poland ist Eigentümerin von 17 Hektar dieser Flächen.

Der Eigentümer von 33 Hektar Land ist ein landwirtschaftlicher Investor. Ihm gehört auch noch anderes Land in der Region und er hat sich entschieden, dass er die größtmögliche Rendite aus diesem Land herausholen will. Konkret heisst das, dass er auf nächstes Jahr sein gesamtes Land an eine andere Person verpachten möchte, außer das Land kann von ihm abgekauft werden.

Bisher hatte der Hof nur sehr kurzfristige Nutzungsrechte ohne Aussichten auf Fördermittel für die 33 Hektar Land. So hatten wir keine Planungssicherheit und konnten auch nicht in den langfristigen Aufbau der Bodenfruchtbarkeit auf unseren (sehr!) kargen Böden investieren.

Die gesamten Gemüsebauflächen für die SoLaWi (3 Hektar) befinden sich ebenfalls auf diesen 33 Hektar Land. Es wurde viel Zeit und auch Kapital in diese Flächen investiert, um eine vielfältige Gemüseproduktion zu ermöglichen. Würde dieses Land für di.e. SoLaWi Trebbow verloren gehen, dann würde dies auch das Ende für den Gemüsebau auf dem Hof bedeuten.

Der grösste Teil der Rinder müsste ebenfalls verkauft werden. Unter diesen Voraussetzungen wäre es fraglich, ob die SoLaWi weiter bestehen könnte.

Mit der Kulturland eG wird das Land nun langfristig für die SoLaWi Trebbow gesichert. Es wird eine eigens gegründeten Kommanditgesellschaft Eigentümerin von diesen 33 Hektar Land. An dieser Kommanditgesellschaft sind zwei Parteien beteiligt, nämlich der Verein LandKulturHof e.V. Trebbow, der die Solawi betreibt, und zum anderen die Kulturland eG. Beide Parteien haben ein Vetorecht und Entscheidungen können nur im Konsens getroffen werden.

Der Verein LandKulturHof e.V. ist Komplementär (geschäftsführende Partei) in der Kommanditgesellschaft und die Kulturland eG macht den Kommanditisten aus - sie bringt das gesamte Kapital ein.

Das Land wird von der Kommanditgesellschaft langfristig an den LandKulturHof e.V. bzw. die Solawi Trebbow verpachtet unter der Bedingung, dass das Land ökologisch (mindestens EU Bio) bewirtschaftet wird und der Hof sich zudem sozial engagiert (z.B. SoLaWi, Direktvermarktung, Arbeit mit Schulklassen oder Menschen mit Behinderung, Hofführungen). Solange diese Bedingungen erfüllt sind, steht das Land der SoLaWi Trebbow nach eigenem Ermessen langfristig zur Verfügung.

Sollte die Kulturland eG die Flächen jemals verkaufen müssen, besteht für die SoLaWi Trebbow ein Vorkaufsrecht auf das Land zum ursprünglichen Kaufpreis. Somit kann die Kulturland eG sich niemals an der Wertsteigerung vom Land (Verkehrswert) bereichern und die SoLaWi Trebbow hat in jedem Fall die Sicherheit das Land nicht mehr zu verlieren.

Wie kann der die SoLaWi Trebbow sicherstellen, dass keine Überschüsse entstehen?

Wir produzieren nur so viel wie Ernteanteile vergeben sind und verteilen die gesamte Ernte unter allen Mitbäuerinnen und Mitabuern. Sollte dennoch etwas übrig bleiben, wird es entweder erneut eingelagert oder über eine Direktvermarktung an befreundete Betriebe (z.B. Kachelofenfabrik Neustrelitz) bzw. Einzelkunden verkauft. Diese Einnahmen fließen so natürlich wieder in die Produktion der SoLaWi Trebbow.

Welche und wie viele Tiere hält die SoLaWi Trebbow?

Rinder
Wir halten 15 Mutterkühe der Rasse Highland Cattle mit Nachzucht. Diese zählt zu den sehr robusten Rinderrassen und wird von uns ganzjährig im Freien gehalten. Das Futter besteht aus Gras, Heidekräutern, Heu und Silage. Langsam und ruhig wachsen die Rinder heran. Die Tiere sind nicht nur durch ihr uriges Äußeres bekannt, sondern auch durch ihre hervorragende Fleischqualität, Fett- und Cholesterinarm. Die Alttiere werden bei uns hauptsächlich zu Wurst- und Schinkenprodukten verarbeitet, wobei die Jungtiere mit einem Alter von drei Jahren eher der Erzeugung edler Fleischteile dienen. Wir streben an, die Tötung mittels Weideschuss umzusetzen, was den wenigsten Stress für die Tiere bedeutet
 
Schweine
Wir halten und züchten das Angler Sattelschwein im Freiland, derzeit 1 Eber und 2 Sauen mit ihrer Nachzucht. Es ist ein typisches Fettschwein mit gut durchwachsenem, marmoriertem Fleisch von hervorragender Qualität und einer dicken Speckschicht. Die Tiere sind robust, anspruchslos und stressresistent. Sie können auch im Winter draußen gehalten werden. Eine tragende Angler Sattelsau kann sich ausschließlich von Gras auf der Weide ernähren.
 
Schafe
Unsere Schafherde umfasst 30 Muttertiere und deren Nachzucht. Das Ostfriesische Milchschaf ist ein groß gewachsenes Schaf mit guter Milchleistung. Es zeichnet sich durch Frohwüchsigkeit, Frühreife und Fruchtbarkeit aus.
 
Die Milch hat ein feines Aroma und ist leicht verdaulich. Sie ist mit 5-6% Fett und 4-5% Eiweiß gehaltvoller als Kuhmilch und für laktoseintolerante Menschen geeignet.
Üblicherweise werden die Lämmer frühzeitig von den Müttern getrennt  und mit Milchaustauscher getränkt. Bei uns dürfen sie jedoch bis zum Absetzen bei ihren Müttern bleiben und werden ab einem gewissen Alter über Nacht von ihnen getrennt. Somit fügen sie sich in unsere Kreislaufwirtschaft ein und unsere Milch kann auf Sojaanbau im großen Stil verzichten.
 
Unsere kräuterreichen Wiesen sorgen für ein besonderes Aroma der Milch und bilden während der Laktation neben regional zugekauftem Getreide mit 90% den Hauptbestandteil Ihres Futters.
 
Gänse & Enten
Wir halten 100 Weidegänse und 100 Enten für den Festtagsbraten. Durch den hohen Anteil an Grünfutter und viel Bewegungsfreiheit haben unsere Tiere eine besonders gute Fleischqualität.

 

Warum hält der Hof Tiere?

Der Hof befindet sich in einer Region mit den kargsten Böden in ganz Deutschland. Ein großer Teil der Flächen ist nicht tauglich für den Ackerbau und kann im Einklang mit der Natur lediglich extensiv als Weidefläche genutzt werden. Auf diese Situation stellte sich Markus Poland schon 2006 mit der Anschaffung von Hochlandrindern ein, welche durch ihre Genügsamkeit hervorragend für die extensive Mutterkuhhaltung geeignet sind.
 
Um die Flächen so wirtschaftlich wie möglich nutzen zu können, war die Anschaffung von Milchschafen, deren Milch auf dem Hof veredelt wird, eine weitere Möglichkeit die Wertschöpfungskette zu steigern. Die aus der Milchproduktion abfallende Molke ist wiederum ein hochwertiges Schweinfutter. Weiterhin eignet sich der Speck des Anglersattelschweines als Geschmacksträger zur Aufwertung der Wursterzeugnisse von Rind und Lamm. Durch die Haltung von Enten und Gänsen, sowie Milchschafen fällt außerdem Mist an, der für den Gemüseanbau von großer Bedeutung ist. So entsteht ein symbiotischer Prozess im Einklang mit der Natur.

Wer sind die Menschen die an der SoLaWi Trebbow arbeiten?

Aktuell sind Markus Poland in Vollzeit als Tierwirt, Juliette Lahaine in Vollzeit als Gärtnerin
und Ramona Pegelow in Teilzeit als Bürokraft angestellt. Perspektivisch hat die Solawi
Trebbow das Ziel insgesamt 4 Vollzeitstellen zu schaffen.
 
Darüber hinaus wären ohne die vielen helfenden Hände und rauchenden Köpfe von unseren Familien und Freunden die Gründung und der Aufbau der Solawi Trebbow nicht denkbar gewesen. Familie Poland, Familie Meifert und Familie Löblich gilt ein besonderer Dank. Außerdem danken wir Maria Auerbach, Stephan Brand und Philipp Schulz als Vereinsmitglieder, Robert Gardlowski für die Unterstützung in der Gründungsphase und Henry Tonn (2blenden) für den maßgebenden Film. Ohne unsere ersten FÖJler, Lilly und Ivo, wäre das erste Jahr nicht so schön gewesen wie es war. Außerdem Leisti, Richi, Bine, Pino, Willi, Ricarda, Mabü, Franz, Albe, Rike, Sophie, Rainer, Renate und alle anderen, die je einen Stein gesetzt, eine Korn gesät, einen Rat gegeben, eine Zwiebel gesteckt, einen Besen in die Hand genommen haben, eben alle die sich an dieser Stelle angesprochen fühlen, sei ein herzliches Dankeschön gesagt.

Kontakt

Impressum

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Kulturland eG
Hauptstr. 19
D - 29456 Hitzacker
Tel. 05862-9411033
Fax 0385-58092-1012
E-Mail info [at] kulturland.de

Vorsitzender des Aufsichtsrates: Matthias Zaiser
Vorstand: Dr. Titus Bahner, Thomas Schmid, Stephan Illi (je zu zweit vertretungsberechtigt)
eingetragen im Genossenschaftsregister beim Amtsgericht Lüneburg GnR 200018

Mitglied im Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften e.V. Hamburg
und im Prüfungsverband deutscher Konsum- und Dienstleistungsgenossenschaften Berlin

Grafikdesigne: Kirsten Franziska Hagelstein, Tießau http://www.one-dl.de/grafik2.html

Quellenangabe für Bilder und Grafiken:
Dr. Titus Bahner, http://www.lebendigesland.de
Zukunftsstiftung Landwirtschaft, http://www.2000m2.eu
Luzernenhof GbR, http://www.luzernenhof.de

Hinweis zu externen Links: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht (LG) in Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seiten ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das LG - nur durch eine inhaltliche Distanzierung verhindert werden. Die Betreiber dieser Seiten distanzieren sich daher hiermit ausdrücklich von den Inhalten aller verlinkten Seiten. Diese Erklärung gilt für alle auf diesen Seiten angebrachten Links sowie auch für weiterführende Verlinkungen.

 

 

Datenschutzerklärung

Datenschutzerklärung

Mit den folgenden Hinweisen möchten wir Sie – Mitglieder, Landwirte und Interessentinnen – im Sinne der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) über unseren Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten informieren.

Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und an wen kann ich mich wenden?

Verantwortlich ist die Kulturland eG, Hauptstraße 19, 29456 Hitzacker. Zuständig für alle Auskünfte in Bezug auf Datenschutz ist unser Vorstand Dr. Titus Bahner, Hauptstraße 19, 29456 Hitzacker, Telefon 05862-9411033, Email info [at] kulturland.de.

Welche Daten erheben wir wofür?

Eintragung in den Rundbrief-Verteiler über die Webseite kulturland.de: Wir speichern die von Ihnen eingegebene Email-Adresse und ggf. die Anmerkungen, um Ihnen den Rundbrief zuzuschicken.

Kontaktaufnahme über die abtrennbare Postkarte aus dem Flyer, Anfragen per Brief, Telefon oder über das Kontaktformular auf der Webseite: Wir speichern die von Ihnen angegebenen Namens-, Adress-, Mail- und / oder Telefondaten in unserer allgemeine Kontaktliste, um Ihre Anfrage und ggf. Anschlussfragen zu beantworten. Wir speichern zudem wichtige Gesprächsnotizen und schriftliche Korrespondenz in elektronischer Form (pdf-Dateien), um den individuellen Kontakt mit Ihnen zu pflegen.

Mitgliedschaft: Im Rahmen der Beitrittserklärung bitten wir Sie um Namen, Adresse, Email-Adresse und Telefonnummer, darüber hinaus natürlich um die Anzahl der eG-Anteile, die Sie zeichnen möchten. Zusätzlich fragen wir bei Minderjährigen nach Geburtsdatum und gesetzlichem Vertreter, um zu wissen, ab wann das Mitglied volljährig ist und selbst unterschreiben kann.
Auf dem Beiblatt zur Beitrittserklärung bitten wir Sie um Angabe, welchen Hof Sie mit Ihrer Mitgliedschaft unterstützen möchten; ob wir Ihre Einlage vorübergehend für ein anderes Projekt verwenden können, falls sich ein Landkauf verzögert; ob wir Sie informieren sollen, sobald ein Projekt in Ihrer Nähe startet; ob Sie uns mit einer Spende oder Zustiftung unterstützen möchten (dann senden wir Ihnen weiteres Informationsmaterial); welche weiteren Anregungen Sie ggf. haben; und wie Sie von der Kulturland eG erfahren haben. Diese Angaben dienen dazu, Ihre Unterstützung gezielt einsetzen zu können (was unser satzungsgemäßes Ziel und damit auch unsere vertragliche „Verpflichtung“ Ihnen gegenüber ist) und unsere Arbeit kontinuierlich zu verbessern.
Darüber hinaus halten wir im Rahmen der Buchführung den Zahlungseingang der eG-Anteile fest und erhalten im Rahmen des Online-Bankings aus der Überweisung Kenntnis über Ihre Kontoverbindung.

Landkauf / Landwirt: Wenn wir in Zusammenarbeit mit Ihnen als Landwirt Land kaufen und es an Sie verpachten, müssen Sie gemäß unserer Satzung Mitglied der Genossenschaft werden. In diesem Rahmen erheben wir die o.g. Mitgliedsdaten. Im Rahmen der Entscheidungsvorbereitung über den bevorstehenden Landkauf erstellen wir darüber hinaus einen internen Projektsteckbrief über den Betrieb, für den wir im Gespräch mit Ihnen und ggf. aus weiteren öffentlich verfügbaren Quellen (z.B. Webseite des Hofes) weitere personenbezogene Daten erheben, die für die Entscheidungsfindung relevant sind, z.B. Daten zu Ihrer Ausbildung, beruflichem Werdegang, familiärer und wirtschaftlicher Situation. Diese Daten erheben wir, um im Vorstand und Aufsichtsrat eine fundierte Entscheidung über eine Zusammenarbeit mit Ihnen zu treffen, insbesondere im Hinblick auf die Chancen der Einwerbung von eG-Anteilen im Umfeld des Hofes, den Beitrag des Hofes zu unseren satzungsgemäßen Zielen und die Verlässlichkeit der zu erwartenden Pachteinnahmen.
Darüber hinaus halten wir im Rahmen der Buchführung den Zahlungseingang der Pachtzahlungen fest und erhalten im Rahmen des Online-Bankings aus der Überweisung Kenntnis über Ihre Kontoverbindung.

Beim Besuch der Webseite kulturland.de werden vom Provider und eingebundenen Dritten zahlreiche Daten erhoben und z.T. auch auf dem Rechner des Besuchers abgespeichert (Cookies). Zur besseren Lesbarkeit dieser Datenschutzhinweise haben wir die entsprechenden Informationen ans Ende des Textes gestellt.

Auf welcher Rechtsgrundlage erheben und verarbeiten wir diese Daten?

Die Datenerhebung bei Anfragen und der Eintragung in den Rundbrief-Verteiler erfolgt auf Grundlage einer Einwilligung, die Sie uns über unser Web-Formular oder in Ihrem Anschreiben geben (Artikel 6 Abs. 1a DSGVG).

Die Datenerhebung anlässlich des Beitritts ergibt sich aus der Erfüllung unserer vertraglichen (Artikel 6 Abs. 1b DSGVO) und rechtlichen Verpflichtungen (Artikel 6 Abs. 1c DSGVO in Verbindung mit § 30 Abs. 2 Nr. 1 Genossenschaftsgesetz).

Die Datenverarbeitung anlässlich der Vorbereitung von Landkäufen mit Ihnen als Landwirt erfolgt aus Interessensabwägung (Artikel 6 Abs. 1f DSGVO), gemäß derer wir zur Umsetzung unserer geschäftlichen Tätigkeit Daten von Ihnen erheben dürfen, sofern nicht Ihr Interesse am Schutz personenbezogener Daten überwiegt. Um eine fundierte Entscheidung über einen möglichen Landkauf zu treffen, benötigen wir weitere personenbezogene Daten, da wir mit Ihnen als Pächter und bei der Einwerbung von eG-Anteilen langfristig kooperieren wollen.

Die Datenerhebung anlässlich des Besuches der Webseite erfolgt ebenfalls auf der Grundlage einer Interessensabwägung (Artikel 6 Abs. 1f DSGVO). Um das Webangebot zur Verfügung zu stellen und um das Angebot gegen Mißbrauch zu schützen, sind technische Voraussetzungen nötig, die die Erhebung der genannten Daten erfordern.

Wer bekommt meine Daten?

Die Verarbeitung aller Daten erfolgt in der Geschäftsstelle der Kulturland eG in Hitzacker. Hier werden die Daten durch den geschäftsführenden Vorstand Dr. Titus Bahner und seine Mitarbeiterin in die Tabellen eingepflegt und ausgewertet.

Die Daten werden in einem Online-Speicher (Cloud) abgelegt und von dort zur Bearbeitung abgerufen. Die Server stehen in Deutschland und unterliegen europäischem Datenschutzrecht. Der Zugang zum Online-Speicher ist passwortgeschützt. Lese- und Schreibzugang zu den Kommunikationsdaten sowie zum Online-Banking hat nur die Geschäftsstelle. Einen Lesezugang zur Mitgliederliste, in der Name, Adresse, Beteiligungssumme, unterstütztes Projekt und Zahlungseingänge (keine Telefon- und Maildaten) hinterlegt sind, haben darüber hinaus die Organmitglieder der Kulturland eG, also die drei Vorstände und vier Aufsichtsräte.

Darüber hinaus geben wir einen Teil Ihrer Daten in folgenden Fällen weiter:

  • Organmitglieder, Mitarbeiter und Kooperationspartner bekommen auf Anfrage einzelne Telefon- oder Mailadressen aus der Adressenliste zur Verfügung gestellt, um im Rahmen bestimmter Projekte einen Kontakt herzustellen. Dies geschieht auf Grundlage einer Interessensabwägung (Artikel 6 Abs. 1f DSGVO): Die Datenempfänger setzen damit unsere satzungsgemäßen Aufgaben im Rahmen das Tagesgeschäfts um.
  • Die mit uns kooperierenden Höfe bekommen eine Liste mit Namen, Kontaktdaten und gezeichneten eG-Anteilen der Mitglieder, die mit der Beitrittserklärung Unterstützung für diesen Hof signalisiert haben, um ihrerseits den Kontakt mit ihren Unterstützern aufnehmen zu können.
  • Der Steuerberater / Wirtschaftsprüfer bekommt einen Auszug aus der Mitgliederliste mit Name, Adresse, Beitrittsdatum, Zahlungseingang und Summe der übernommenen eG-Anteile, um den Jahresabschluss zu erstellen. Diese Daten werden zusammen mit dem Jahresabschluss im Nachgang auch dem Finanzamt und dem Prüfungsverband PDK im Rahmen seiner gesetzlichen Prüfungsaufgaben zur Verfügung gestellt. Grundlage hierfür ist das Genossenschaftsgesetz.
  • Jedes Mitglied hat nach § 31 Abs. 1 Genossenschaftsgesetz ein Recht auf Einsicht in die Mitgliederliste, und zwar auf Kenntnis von Name, Vorname und Anschrift aller anderen Mitglieder. Weitere Daten, insbesondere Kommunikationsdaten und die Höhe der Beteiligung, dürfen wir nicht herausgeben.
  • Bei Landwirten: Name, Adresse, Telefon und eMail des Hofes veröffentlichen wir auf unserer Hofbeschreibung im Internet, damit Mitglieder und Interessenten direkt Kontakt mit dem Hof aufnehmen können.

Alle genannten Empfänger werden von der Geschäftsstelle im Rahmen einer Datenschutzanweisung darauf verpflichtet, die Daten gemäß DSGVO nicht weiterzuleiten und nicht offenzulegen, oder sie sind beruflich ohnehin zum Datengeheimnis verpflichtet (Steuerberater).

Datenübermittlung in Drittstaaten

Wir übermitteln keine Daten in Länder außerhalb der EU und der Schweiz. Wir betreiben eine Seite auf Facebook, auf der wir jedoch keine personenbezogenen Daten erheben oder einstellen. Weitere internetbasierten Nachrichtendienste (Whatsapp, Twitter, Snapchat…) nutzen wir nicht.

Speichern und Löschen

Wir speichern Ihre Daten, solange unsere Zusammenarbeit besteht, und in Fällen einer beendeten Zusammenarbeit (z.B. nicht zustande gekommener Landkauf) auch darüber hinaus, sofern die Daten Teil unseres Erfahrungsschatzes geworden sind und wir sie zur Verbesserung und Weiterentwicklung unserer Arbeit und zur Pflege unseres sozialen Netzwerks noch nutzen wollen.

Wenn wir Sie lediglich als Rundbrief-Empfänger im Verteiler führen und Sie Ihr Einverständnis widerrufen, löschen wir Ihre Daten sofort.

Ausgeschiedene eG-Mitglieder werden nach § 30 Abs. 2 Nr. 3 Genossenschaftsgesetz in der Liste als solche gekennzeichnet, aber nicht gelöscht. Dies ist eine Sonderregelung im Genossenschaftsrecht.

Ihre Auskunfts- und Beschwerderechte

Nach § 15 Abs. 1 DSGVO geben wir Ihnen auf Anfrage jederzeit Auskunft über Ihre bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten. Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung gegen geltendes Recht verstößt, können Sie sich an die zuständige Datenschutzbehörde wenden, das ist in unserem Fall die Landesbeauftrage für den Datenschutz Niedersachsen, Prinzenstr. 5, 30159 Hannover, Telefon 0511-120-4500, www.lfd.niedersachsen.de.

Sollte etwas mit der Verarbeitung Ihrer Daten bei uns nicht stimmen, haben Sie das Recht auf Berichtigung, das Recht auf Löschung, das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, das Recht auf Wiederspruch sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit (Artikel 15 – 21 DSGVO). Insbesondere können Sie Ihre uns erteilte Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten jederzeit wiederrufen. Dies gilt auch für den Widerruf von Einwilligungserklärungen, die uns vor Inkrafttreten der DSGVO am 25. Mai 2018 erteilt worden sind. Bitte beachten Sie, dass der Wiederruf erst für die Zukunft wirkt.

Gibt es für mich eine Pflicht zur Bereitstellung von Daten?

Zur Erhebung von Name, Vorname und Anschrift anlässlich Ihrer Beitrittserklärung sind wir nach Genossenschaftsgesetz verpflichtet. Alle weiteren Daten stellen Sie uns freiwillig zur Verfügung.

Wie weit gibt es eine automatisierte Entscheidungsfindung auf Grundlage der erhobenen Daten?

Wir führen keine automatisierte Entscheidungsfindung und kein Profiling durch.

 

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